Fachkräfte gewinnen

Fachkräfte für morgen werben

Auch in der Altenpflege macht sich die in Deutschland sinkende Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger bemerkbar. Mit dem demografischen Wandel steigt zugleich die Zahl der Pflegebedürftigen. Um genügend Fachpersonal für eine qualifizierte Pflege zu sichern, ist es daher wichtig, den Beruf der Altenpflegerin und des Altenpflegers stärker in der Öffentlichkeit zu bewerben.

Mögliche Strategien hierzu sind: 

  • Die Partner der Altenpflegeausbildung präsentieren ihr Ausbildungsangebot während eines Tages der offenen Tür. Ebenso bieten sich ein Girls’ Day / Boys’ Day an. Gerade ein Boys’ Day kann zum Aufbrechen tradierter Rollenmuster beitragen. Neben der örtlichen Presse können insbesondere die allgemeinbildenden Schulen hierauf aufmerksam machen.
  • Altenpflegeschulen (aber auch Pflegeeinrichtungen) bieten in den Abgangsklassen von allgemeinbildenden Schulen eine Informationsveranstaltung an. Im Wesentlichen sollten dort das Ausbildungsangebot vorgestellt, berufliche Einsatzfelder erläutert und Perspektiven der Altenpflege aufgezeigt werden.
  • Die Träger der Altenpflegeausbildung bieten für Schülerinnen und Schüler Kurzzeitpraktika zur Berufsfindung an. Da diese Praktika mittlerweile fester Bestandteil der Ausbildung an vielen allgemeinbildenden Schulen sind, ist es sinnvoll, sich als Praktikumsbetrieb in den Schulen zu präsentieren und in Praktikumsbörsen (zum Beispiel im Internet) aufzutreten. Vergleichbares gilt für mehrwöchige Berufsfindungspraktika, die aber erst nach Beendung der Schulzeit greifen. Auf diese Weise können Schülerinnen und Schüler am besten in den Berufsalltag hinein „schnuppern“ oder gezielt Einblick in eine Ausbildungsstätte nehmen.
  • Gerade im Verbund können sich die Träger der Altenpflegeausbildung auf Ausbildungsmessen präsentieren, um Schülerinnen und Schülern die vielfältigen Perspektiven in der Altenpflege aufzuzeigen.
  • Auch Fachmessen sollten genutzt werden, das Berufs- und Beschäftigungsfeld der Altenpflege zu präsentieren. Neben dem Erfahrungsaustauch kann dieser Ort zugleich als Kontaktbörse für neue Kooperationen dienen.
  • Schließlich entdecken viele jüngere Menschen auch im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) oder des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) ihr Interesse für die Altenpflege.

Junge Menschen müssen erkennen können, dass sich der Weg in die Altenpflege lohnt!
Werbung in eigener Sache eignet sich hierfür hervorragend.