Nachwuchssicherung
Durch Ausbildung sichern Sie Ihren eigenen Nachwuchs.
Die Anzahl der in Pflegeeinrichtungen beschäftigten Altenpflegerinnen und Altenpfleger ist kontinuierlich gestiegen. Insbesondere in stationären Pflegeeinrichtungen erhöhte sich die Zahl der nach dreijähriger Ausbildung tätigen Fachkräfte aus der Altenpflege: In den Jahren 1999 bis 2007 ist ein Zuwachs von 50.222 Beschäftigten dieser Berufsgruppe dokumentiert worden.
Dieser Personalzuwachs ist eng mit der Tatsache verknüpft, dass immer mehr Menschen pflegebedürftig werden und sich zunehmend von professionell Pflegenden unterstützen lassen. Auch wenn das Pflegerisiko, also das Risiko, pflegebedürftig zu werden, sich in den letzten Jahren kaum verändert hat, so nimmt allein durch die demographische Entwicklung die Zahl hochaltriger Menschen und damit auch die Anzahl Pflegebedürftiger kontinuierlich zu. Sie wird in Deutschland zwischen den Jahren 2005 und 2020 voraussichtlich um mehr als ein Drittel (37 Prozent) steigen (Statistisches Bundesamt).
Der steigende Pflegebedarf zieht einen höheren Fachkräftebedarf nach sich. In der Branche der Pflege und Betreuung von älteren Menschen sollten Einrichtungen einen möglichen Mangel an Fachkräften aktiv entgegenwirken.Betriebe sollten die Nachwuchssicherung verstärkt zur Aufgabe machen und Altenpflegerinnen und Altenpfleger ausbilden. Auch Strategien zur Gewinnung von geeigneten Auzubildenden sind wichtig, weil die Suche durch abnehmende Schulabgangszahlen in den nächsten Jahren erschwert wird.
Liebe Leserinnen und Leser,