Einarbeitungszeit

— abgelegt unter:

Eigene Ausbildung erspart die teure Einarbeitung.

Besetzt eine neue Fachkraft eine vakant gewordene Stelle, startet sie in der neuen Einrichtung mit einer mehr oder weniger langen Einarbeitungsphase.

Jeder Betrieb verfügt über eigene Strukturen, Abläufe und Leitbilder, und jede Einrichtung hat eine Verwaltung und ein eigenes Team. Um professionell handeln zu können, muss die neue Fachkraft das fremde Umfeld kennen lernen und sich mit ihm vertraut machen. Neben einer Einarbeitung in dokumentiertes bzw. gut kommunizierbares Wissen umfasst die Anfangsphase zusätzlich Informationen, Wissen und Regeln, die nicht oder nur schwer expliziert werden (können).. Zu nennen wären beispielsweise ethische und moralische Grundsätze, die Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen sowie mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Alles Bereiche, die sich eher durch Beobachtung von professionellen Handlungen der Kolleginnen und Kollegen bzw. eine Mitarbeit bei diesen Handlungen erschließt.

Die neue Fachkraft lernt erst nach und nach Bewohnerinnen und Bewohner bzw. Patientinnen und Patienten kennen, sie baut eine Beziehung zu ihnen auf und sammelt Informationen über Angehörige und Bekannte. Alles in allem muss für eine neue Fachkraft eine beträchtliche Zeit der Einarbeitung aufgewendet werden, bis sie voll einsatzfähig ist.

Ganz anders ist es, wenn der Betrieb ausbildet und seine Auszubildenden übernimmt: Diese Fachkräfte kennen Bewohnerinnen und Bewohner, Patientinnen und Patienten, deren Umfeld sowie die Kooperationspartner der Einrichtungen. Sie verfügen über dreijährige Erfahrungen mit Kolleginnen und Kollegen und haben ihre pflegerische Handlungskompetenz in den Abläufen und Strukturen der Einrichtung erlernt. Sie sind durch die Einrichtung beruflich sozialisiert und mit dem einrichtungsspezifischen, unausgesprochenen Wissen vertraut.

Bei Fachkräften, die von anderen Betrieben übernommen werden, muss mit einer mehrmonatigen Einarbeitungszeit gerechnet werden – so lauten die Aussagen von Einrichtungen, die mit beiden Formen der Rekrutierung Erfahrungen gemacht haben.

Artikelaktionen
Willkommen

Die MinisterinLiebe Leserinnen und Leser,

Pflegeaus- bildung hat Zukunft!

Zum Grußwort der Ministerin
Das Wichtigste

Sieben Schritte zur gelingenden Ausbildung

Alles, was Sie für eine erfolgreiche Ausbildung wissen müssen, finden Sie in dieser Rubrik (im Aufbau).


QEK: Qualität - Ertrag - Kosten

Wenn Sie genau wissen wollen, welche Kosten Ihre Auszubildenden verursachen und welche Erträge diesen Kosten gegenüber stehen, dann lesen Sie hier weiter.


Publikationen des Servicenetzwerks

Alle Veröffentlichungen des Servicenetzwerks und alle Handreichungen, die im Servicenetzwerk erarbeitet wurden, sind hier zusammengestellt.