Studium in der Pflege

Sofern der Wunsch besteht, eine akademische Ausbildung in der Pflege zu absolvieren, bieten sich hierfür vielfältige Möglichkeiten. Voraussetzung für die Aufnahme eines Studiums ist die Hochschulzugangsberechtigung. Wurde die (Fach-)Hochschulreife nicht über einen entsprechenden Schulabschluss erworben, so kann an einigen Altenpflegeschulen mit dem Berufsabschluss in der Altenpflege auch die Fachhochschulreife erlangt werden.
In vielen Bundesländern genügt eine qualifizierte Berufsausbildung, zum Beispiel in der Altenpflege, zusammen mit einigen Jahren Berufserfahrung, um ein Studium aufnehmen zu können. Die Prüfung, ob die berufliche Qualifikation als Voraussetzung für das angestrebte Studium anerkannt wird, obliegt der jeweiligen Hochschule, die diesen Studiengang anbietet.

Informationen finden Sie auf  www.hochschulkompass.de.

Derzeit werden an verschiedenen Fachhochschulen und Universitäten über 50 Pflegestudiengänge angeboten. Diese konzentrieren sich im Wesentlichen auf die Bereiche Leitung und Management sowie auf lehrende Tätigkeiten in der Aus- und Fortbildung. Detailinformationen bietet die Bundesagentur für Arbeit auf  www.studienwahl.de. Neben dem Vollzeitstudium gibt es auch Angebote für ein Teilzeitstudium.
Wer bereits über eine (Fach-)Hochschulzugangsberechtigung verfügt, kann die Altenpflegeausbildung direkt mit einem Studium verknüpfen. Studium und Unterricht finden an der Fachhochschule statt – teilweise in Kooperation mit Altenpflegeschulen –, die praktische Ausbildung in stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen. Am Ende dieses Ausbildungsganges stehen sowohl ein Bachelor als Abschluss des Studiums als auch ein Berufsabschluss in der Altenpflege.