Der Ausbildungsplan

Nachdem sowohl die Regelungen für die Kooperation  zwischen der Pflegeeinrichtung und der Altenpflegeschule schriftlich vereinbart als auch die Ausbildungsverträge geschlossen wurden, beginnt die berufspädagogische Arbeit der Praxisanleitung. Dies hat die ausbildende Einrichtung auf der Grundlage eines Ausbildungsplans sicher zu stellen.

Bei der Aufstellung des Plans sind die Vorgaben der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf der Altenpflegerin und des Altenpflegers zu berücksichtigen. Außerdem müssen eventuell vorliegende Rahmen- und Rahmenlehrpläne einzelner Bundesländer berücksichtigt werden.  

Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf der Altenpflegerin und des Altenpflegers

Es ist hilfreich, die gesetzlich geforderte Ausbildungsplanung über drei Jahre in Grundzügen für alle Auszubildenden einer Einrichtung in Form eines betrieblichen Ausbildungsplans zu erstellen. Dies erfolgt in Abstimmung mit den theoretischen und fachpraktischen Unterrichtseinheiten der Altenpflegeschule. Eine Anpassung des betrieblichen Ausbildungsplans für die einzelnen Auszubildenden einer Pflegeeinrichtung kann dann fortlaufend für die einzelnen Abschnitte der praktischen Ausbildung im individuellen Ausbildungsplan festgeschrieben werden.

Zur Erstellung eines betrieblichen Ausbildungsplans empfiehlt es sich, die jeweiligen Ausbildungsinhalte an den fünf „W-Fragen“ zu orientieren: 

  •  Was soll vermittelt werden?
  •  Wann erfolgt die Vermittlung?
  •  Wie erfolgt die Vermittlung?
  •  Wer ist verantwortlich?
  •  Wo findet die Vermittlung statt?

Mehr zu diesem Thema und einen Musterausbildungsplan finden Sie hier:

zum Handbuch "Die praktische Altenpflegeausbildung"