Vernetzung

Neben der Lernortkooperation zwischen den Altenpflegeschulen und den Einrichtungen bieten auch weitere Formen der Vernetzung große Vorteile. Netzwerke schließen Informationslücken, Kräfte werden gebündelt und es entstehen neue Synergien. Das gilt etwa für lokale Infrastrukturangebote wie Kinderbetreuungseinrichtungen, Familien- und Mütterzentren oder Mehrgenerationenhäuser, die so besser erkannt und genutzt werden können. Durch eine breite und gezielte Ansprache beipielsweise von Ehrenamtlichen helfen Netzwerke außerdem, neue Potenziale zu heben. Schließlich trägt Netzwerkarbeit dazu bei, passgenaue Lösungen für den Einzelfall zu entwickeln.

Eine Vernetzung kann mit verschiedenen Akteuren und auf verschiedenen Ebenen stattfinden. Partner können sein:

  • Akteure einer Region, die eine gemeinsame Idee fördern wollen
  • Vertreterinnen und Vertreter von regionalen und überregionalen Trägern und Verbänden
  • Haupt- und nebenamtlich Mitarbeitende von Organisationen
  • Ehrenamtlich und bürgerschaftlich engagierte Personen

Eine gute Vernetzung der Partner der Altenpflege und Altenhilfe wirkt sich positiv auf den Ausbildungs- und Beschäftigungsbereich der Branche aus. Denn hierdurch können bessere Strukturen vor Ort aufgebaut werden, die den Arbeitsalltag erleichtern. Das steigert das Interesse an einer Altenpflegeausbildung in der Region und erhöht die Ausbildungsbereitschaft. Für Pflegeeinrichtungen wird das zunehmend wichtiger. Denn Altenpflegerinnen und Altenpfleger gehören inzwischen zu den meist gesuchten Arbeitskräften in Deutschland.